Das Schneider Biomasse-Heizkraftwerk
Das moderne Biomasse-Heizkraftwerk ging Ende 2004 in Betrieb. Vor Ort wird das Restholz aus dem Sägewerk genutzt. Rund 70.000 Tonnen nasses und 40.000 Tonnen trockenes Holz werden in Wärme- und Elektroenergie umgewandelt. Das Werk hat 7.500 Kilowatt Strom- und 4.000 Kilowatt Heizleistung. Überschüssiger Strom wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist, während mit der anfallenden Prozesswärme die Holztrocknungsanlagen im Holzwerk betrieben werden. Das Biomasse-Heizkraftwerk ist darüberhinaus ökologisch sinnvoll, da das Restholz nicht mehr mit LKW´s (10 LKW/Tag) über weite Distanzen abgeführt werden muß. Beim Verbrennen setzt Holz nur soviel CO2 frei wie die Bäume während des Wachstums gespeichert haben.

Holz ist ein Kohlendioxid-Speicher.
Alleine in Bayern wächst alle 2 Sekunden 1 Festmeter Holz nach und entzieht der Atmosphäre 1t Kohlendioxid (CO2). 250 kg davon werden als Kohlenstoff in Holz gespeichert, 750 kg gehen als reiner Sauerstoff zurück in die Atmosphäre. Holzprodukte binden den Kohlenstoff (C) über lange Zeiträume. Damit ist Forstwirtschaft und Holznutzung praktizierter Klimaschutz. Wer also mit Holz baut, baut nicht nur für sich ein „gesundes“ Haus, sondern erbringt eine gute Tat für die Allgemeinheit.



Mary Karnik
Achim Schmidberger